Wenn ich male, bin ich ganz ich selbst.

Malerei ist die Sprache, mit der ich dem Ausdruck verleihe,
was sich mit Worten nicht sagen lässt.

Alte Wände faszinieren mich.
Die vielen Farbschichten erzählen von Menschen,
die gekommen und gegangen sind.
Sie tragen Zeit, Veränderungen und Erinnerungen in sich.
Jede Farbschicht, jede Risse, jedes Zeichen
erzählt eine Geschichte.

Ich sehe Wände nicht als architektonische Elemente.
Ich sehe sie als Träger von Erinnerung,
als stille Zeugen menschlicher Präsenz.

Meine Arbeiten entstehen in Schichten – durch Farbe,
Drippings, Abnutzung und Kratzten.
Nichts wird verborgen. Die Entstehung bleibt sichtbar
und wird Teil des Werkes selbst.

Ich suche keine Perfektion. Ich suche das Echte.
Der Mensch ist nicht perfekt, aber einzigartig.
So ist auch jedes meiner Werke ein Unikat.
Kein Bild wiederholt sich.

Meine Signatur ist nicht mein Name.
Sie ist ein roter Kreis – ein Stempel aus Farbe,
der niemals zweimal identisch entsteht.

Ich wünsche mir, dass ein Bild den Betrachter unmittelbar ergreift
und Raum für eine ganz persönliche Beziehung lässt.

Mit meinen eigenen Händen habe ich
ein verlassenes Gartenhaus in mein Atelier verwandelt.

Dort entstand The Black Labrador Project.
Mein persönlicher Kosmos.
Eine Welt, die Werk für Werk wächst.

Alles, was ich bin, hinterlasse ich auf der Leinwand.

Jedes Bild, das mein Atelier verlässt, setzt seinen eigenen Weg fort.
Es findet seinen Menschen und wird Teil seines Lebens.

The Black Labrador Project